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Das Substrat

Biologische Eigenschaften des Substrates

Die chemische Reaktionen tragen zum biologischen Abbau des Substrates wie im Verhältnis C:N (Kohlenstoff/Stickstoff) angegeben.

Stabile und relativ träge Elemente müssen in der Mischung vorhanden sein, da der biologische Abbau einen Abbau der physischen Eigenschaften des Substrates verursacht. 

> Einführung

Grundsätzlich sollte man darauf achten, daß das Substrat keine toxische oder schädlichen Substanzen wie Schwermetalle, Tanin, Phenole oder Kalziumkarbonatüberschüsse enthält.

Mit „hausgemachten“ Materialien ist es schwierig die tatsächlichen Risiken zu erfassen. In diesem Fall ist es günstiger, auf besser geeigneten Materialien aus dem Handel zurückzugreifen. Das Substrat soll ebenfalls frei von Krankheitserregern sein.

> Die Verfallreaktionen

Im Gegenteil zu den mineralischen Materialien, die relativ schwerfällig sind, sind organische Materialien von Natur aus biologisch abbaubar, können sich weiter entwickeln und abgebaut werden.

 

Dieser Abbau wird durch die dort anwesenden Mikroorganismen verursacht, wie z. B. Bakterien und Pilze. Der Abbau dieser organischen Moleküle, die in der Zusammensetzung des Substrates enthalten sind, erzeugt Kohlendioxyd. Dieses beeinträchtigt die Atmung der jungen Wurzeln, sowie deren Wasser- und Mineralienzufuhr.

 

Spezifischer gesehen, produzieren die Proteine während deren Abbau Ammoniak, welches für die Steigerung des pH-Wertes verantwortlich ist. Einige Autoren haben auch festgestellt, daß Ammoniak vielleicht für die Vergiftung und eine größere Empfänglichkeit gegen gewisse Krankheiten verantwortlich ist (Digat und Lemaire, 1992 – Durch Urban erwähnt, 1997). Ammoniak kann auch eine für die Mineralienabsorption schädliche Steigerung des pH-Wertes verursachen.

 

Das letzte Stadium des Abbaus der organischen Materie ist die Mineralisierung. Diese befreit die Ionen, wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium. Als Überschuss im Substrat werden sie Versalzungsschäden oder im Extremfall Pflanzenvergiftungen verursachen.

 

Substrate mit stark biologisch-abbaubaren Stoffen sollen aus diesem Grunde vermieden werden.

> Das Verhältnis C/N

Für Substrate organischen Ursprungs ist das Verhältnis C/N (Kohlenstoff/Stickstoff) ein guter Indikator für die biologische Stabilität. Generell tritt der Abbauprozesses zu Beginn stark auf und wird gegen Ende schwächer, da sich die organische Materie so gut wie stabilisiert hat. Dieses Verhältnis Kohlenstoff/Stickstoff genügt jedoch nicht, um die biologische Stabilität des Substrats zu kennzeichnen (Lemaire, 1993 – Durch Urban erwähnt, 1997). Stabilisierte Stoffe neigen dazu, ein hohes C/N Verhältnis zu haben, wenn die nicht stabilisierte Stoffe häufig ein schwaches Verhältnis haben.

 

In der Praxis sind Torf und Rinden relativ stabil (Lemaire, 1993 – Durch Urban erwähnt – 1997).

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die chemisch unbeweglichen und wenig biologisch abbaubaren Substrate die beste Regulierung der Pflanzenmineralien erlauben.

Hinweis

In diesem Dokument werden Sie die Beschreibung von Kulturmethoden, die im Bereich der Cyclamenkultur im S.C.E.A. de Montourey (Fréjus / Frankreich) erprobt wurden. Diese Methoden basieren auf eigenen Erfahrungswerte sowie auf die Kenntnisse und die Verwendung von den als Referenz angegebenen Büchern.   Diese unter unseren klimatischen Bedingungen gewonnene Erfahrung in der Cyclamenkultur kann unter anderen Bedingungen einige Anpassungen notwendig machen, da natürliche Ereignisse die erhofften Ergebnisse vernichten können, wenn die Methodologie nicht genau befolgt wurde.   Wir weisen daraufhin, dass diese Hinweise und Anleitungen nur als Empfehlungen gelten und keine Erfolgsgarantie sind. Es wird empfohlen, vorherige Tests durchzuführen.

 

Das Substrat :

S.A.S Morel Diffusion

2565, rue de Montourey
83600 Fréjus - France

International : +33 (0)4 94 19 73 04
Tel : + 33 (0)4 94 19 73 00
Fax : +33 (0)4 94 19 73 19

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